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BROT – NUR BESTE QALITÄT

BROT – NUR BESTE QALITÄT

 

Die tägliche Delikatesse

 

Viele Diäten raten, auf Brot zu verzichten. In Frankreich ist es üblich, sich auch am Abend ein frisch gebackenes Baguette aus der Boulangerie zu holen. Dennoch gelingt es vielen French Ladies, beneidenswert schlank zu bleiben. Das Geheimnis liegt nicht im Verzicht auf Brot. Die Qualität ist entscheidend.

Je mehr Zeit, desto besser

Die Qualität des Brotes wird durch die natürlichen Zutaten, den Ofen und den Faktor Zeit bestimmt. Brot-Enthusiasten führen (so lautet der Fachbegriff) einen Sauerteig für ein Natursauerteigbrot über 65 Stunden.

28 Stunden sind keine Seltenheit in Bäckereien, in denen die Qualität des Brotes ernst genommen wird. In dieser Zeit wird der Sauerteig bis zu drei Mal geführt.

Die Arbeit, die Lagerung bei einer bestimmten Temperatur, die Qualitätskontrolle — allein diese Tätigkeiten führen vor Augen, wie kostbar gutes Brot ist.

Je weniger Zutaten, desto besser

Qualitativ gutes Brot enthält keine Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Emulgatoren, Aromen oder Verdickungsmittel, die industriell gefertigtem Brot den Geschmack geben und es ermöglichen, Brot in kürzester Zeit, maschinell zu backen.

Für ein natürliches Brot werden lediglich natürliche Zutaten wie Mehl, Wasser, Salz, Sauerteig und/oder ein wenig Hefe verwendet.

Der einfache Test für gutes Brot

Ein gutes Brot, dessen Teig ohne synthetischen Säuerungsmittel, ohne Emulgatoren oder technische Enzyme auskommt und beispielsweise im Holzofen gebacken wurde, ist mit einem industriell hergestellten Brot nicht zu vergleichen.

Der Test: Schmeckt eine Scheibe Brot ohne jeglichen Aufstrich oder Belag hervorragend und hält es sich zwei Wochen ohne zu schimmeln, haben Sie gut gewählt.

Ein noch warmes Brot aus der Bäckerei ist unwiderstehlich. Qualitativ hochwertiges Brot schmeckt auch noch in der zweiten Woche gut — sollte dann wirklich noch etwas davon übrig sein.

Qualitativ gutes Brot eine Delikatesse

Der höhere Preis eines Brotes, das nicht über Nacht in einer Fabrik hergestellt wurde, ist aufgrund der vielen manuellen Arbeit, der hochwertigen Grundstoffe und der Zeit, die dafür benötigt wird, mehr als berechtigt.

Die lange Haltbarkeitsdauer im Vergleich zu industriell hergestelltem Brot, das oft nach wenigen Tagen schon Schimmel ansetzt, egalisiert den Preis. Zudem lässt sich gutes Brot auch hervorragend einfrieren.

Ein handwerkliche gutes Brot ohne künstliche Zusatzstoffe ist eine Delikatesse und Luxus, wie wir ihn definieren.

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Was hält uns davon ab, besser zu essen. Diese drei Tipps helfen Ihnen,  besser zu essen.

Wenn Sie keine Zeit und/oder Leidenschaft dafür haben, Brot selbst zu backen, sollten Sie sich auf die Suche begeben, die wenigen wertvollen Bäckereien zu finden, deren Ehrgeiz darin besteht, qualitativ gutes Brot zu backen.

Auch wenn es mittlerweile die ein oder andere Neugründung gibt und Joseph Brot in Wien Kultstatus hat, schließen immer mehr traditionelle Bäckereien ihre Backstube für immer. Sie finden keinen Nachfolger oder können nicht auf einem Markt, überleben, auf dem in der Mehrheit Preis statt Geschmack zu zählen scheint.

Der gute Bäcker braucht Sie dringend

Haben Sie eine Bäckerei gefunden, die Wert auf natürliche Grundzutaten legt und das Handwerk nicht scheut, werden Sie zum Botschafter dieser Bäckerei in Ihrer Stadt. Zum Stammkunden werden Sie ganz automatisch, da Ihnen industriell gefertigtes Brot nicht mehr schmecken wird.

Verschenken Sie das Brot, gönnen Sie dem Brot bei Ihren Einladungen einen Starplatz, weisen Sie bei Ihrem Instagram Bild darauf hin, von welcher Bäckerei das Brot stammt. Gutes Brot ist nicht nur ein Grundnahrungsmittel sondern Kultur – seit 2014 sogar anerkannt als immaterielles UNESCO Weltkulturerbe.

Fotografie: © GloriousMe

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