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BULY 1803. APOTHEKE? DROGERIE? BEIDES UND MEHR: KULTUR

BULY 1803. APOTHEKE? DROGERIE? BEIDES UND MEHR: KULTUR

Es darf auch schön sein

Lassen Sie sich von uns dazu verführen, scheinbar profane Produkte für die Körperreinigung, Schönheit und Entspannung in einem neuen alten Zusammenhang zu sehen und in visuellem Genuss zu schwelgen

Der Charme früherer Apotheken 

Apotheken und Fachdrogerien sehen heute meist funktional und nüchtern aus. Die wunderschönen alten Einrichtungen sind längst versteigert, stehen heute in Restaurants und Privathäusern oder landeten im schlimmsten Fall auf dem Sperrmüll.

Beim Eintritt in eine traditionelle Apotheke, in der Regel mit viel Holz, sorgfältig per Hand beschrifteten Apothekerflaschen und Fayencen, in denen Kräuter aufbewahrt wurden, verspürte man sofort die Tradition dieser wichtigen Zunft und das Wissen um die Heilkraft der Natur. 

Der traditionelle Fachdrogist trat noch im weißen Kittel auf.

Heute ordern wir Medikamente online oder versuchen im Drogeriemarkt mit Hilfe mehrerer Apps die Inhaltsstoffe auf den Produktverpackungen einzuschätzen.

Aus Zeitgründen geben wir dann oft entnervt auf, und hoffen, dass zumindest ein Teil der Versprechen wahr ist und sich nichts im Produkt befindet, dass sich über Jahre hinweg als tickende Zeitbombe erweisen könnte.

Auch die Atmosphäre vieler Reformhäuser ist nicht jedermanns Sache.

Fazit: Eine nüchterne, wenig ansprechende Umgebung für den Einkauf dessen, was uns bei der Körperkultur unterstützten soll.

Ein Schritt zurück 

Traditionelle Fachdrogerien und Apotheken waren stolz, ihre eigenen Produkte herzustellen, die heilten und verschönerten. Zu manchen Apotheken, insbesondere in Klöstern, gehörte ein umfangreicher Apothekergarten.

 

 

Die Pharmazie war ein Ort, der viele natürliche Grundstoffe verwendete. Im 18. Jahrhundert wurde eine solche traditionelle Pharmazie von Jean-Vincent Buly in der Rue Saint-Honoré in Paris eröffnet.

Wie viele dieser traditionellen Apotheken oder Fachdrogerien verfiel Buly in einen Dornröschenschlaf, wurde jedoch von Victoire de Taillac und ihrem Mann Ramdane Touhami mit untrüglichem Sinn für Tradition und dem Wunsch nach modernen natürlichen Grundstoffen wieder zum Leben erweckt.

Und gleichzeitig viele Schritte nach vorn

Das alte Geschäft existiert nicht mehr, aber die neuen Eigentümer haben in Paris, Kyoto, London, Séoul und Osaka faszinierende Geschäfte geschaffen, in denen die Zeit in puncto Einrichtung stehen geblieben zu sein scheint.

Dort werden attraktive Produkte angeboten, die unsere immer größere Sehnsucht nach Natürlichkeit und Qualität stillen.

Wohlgefühl, Schönheit und Ästhetik sind nicht messbar

Der Genuss eines Kamms aus einem Naturmaterial, der geschützt durch eine kleine Tasche jahrelang durch die Welt getragen werden kann und bei jedem Strich durch das Haar Wohlbefinden auslöst, ist nicht messbar. Wir fühlen es seit Jahren.

Das Gefühl, sich in einer Badewanne mit heißem Wasser und einem guten Badesalz zu entspannen, ist nur schwer beschreibbar. Sie kennen es sicherlich.

Der sensorische Genuss, sich zum Schreiben der Weihnachtskarten eine schöne Duftkerze anzuzünden, ist nicht quantifizierbar. Sie erleben es vielleicht gerade selbst in diesen dunklen Winternächten.

Die regelmäßige Reinigung der Zähne mit Zahnseide verleiht das Wohlbefinden guter Zahnhygiene. Die Zahnseide in der phantastisch gestalteten Verpackung von Buly 1803 ist auch für die Augen ein Genuss und verschwindet so nicht im letzten Winkel einer Schublade im Badezimmer sondern wird gerne und oft eingesetzt.

 

Die Welt von Buly

In der Ästhetik von Buly 1803 gibt es keine grell schreienden Verpackungen und man ist der harschen Funktionalität für eine kleine Auszeit entronnen.

Natürlich langt ein einfaches Streichholz, um die Kerzen am Adventskranz zu entzünden. Die Dufthölzer von Buly 1803 lassen bereits das Anzünden der Kerzen zu einem Dufterlebnis werden: Zedern- statt Schwefelgeruch.

Es ist nicht nur die Ästhetik, die uns an Buly 1803 fasziniert

Die Produkte und Verpackungen kommen überwiegend ohne Plastik und chemische Zusatzstoffe aus. Viele Produkte werden in Europa produziert.

Die originellen Verpackungen von Buly 1803 schwelgen in Ornamentik, weisen ungewöhnliche Farben auf und anspruchsvolle Typographie wird hier noch großgeschrieben.

Die Produkte hingegen sind auf die wesentlichen Inhaltsstoffe reduziert.

Wahlweise erhält man auch Grundprodukte, wie beispielsweise unterschiedliche Tonerden und ätherische Öle und kann sich daraus Masken anrühren, die auf Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Parfum etc. verzichten. Da weis man, was man anrührt.

Der Atlas natürlicher Schönheit

Und welche Kräuter, Pflanzen und das daraus gewonnene ätherische Öl hat welche Wirkung? Diese Frage beantwortet Buly 1803 mit dem Atlas der natürlichen Schönheit.

Der Atlas ist ein kleines typographisches Meisterwerk in Buchform, das in alphabetischer Reihenfolge Pflanzen und Kräuter auflistet sowie deren Herkunftsländer und die positiven Eigenschaften für Körper und Schönheit beschreibt.

Wenn Sie die englische Ausgabe (An Atlas Of Natural Beauty) lesen, werden Sie, alphabetisch geordnet (von Acai bis Witch Hazel) einiges über Pflanzen und Heilkräuter erfahren. Einige Pflanzen kennen Sie sicherlich schon, andere lernen Sie neu kennen.

Zu jeder Pflanze ist zu lesen, auf welche Weise das jeweilige ätherische Öl gewonnen wird und wie der Extrakt anzuwenden ist. Beispielsweise als Hilfe zum besseren Einschlafen oder zur Unterstützung der natürlichen Schönheit.

Siehe auch
KPM Köngliche Porzellan Manufaktur Berlin

Das ideale Geschenk für Freunde oder Familienmitglieder, die Interesse an diesen Themen haben und denen Sie eine Freude mit einem Geschenk machen möchten, das über Jahre Bestand hat.

Im Grunde ist dieser Atlas der schönste Werbedruck, den wir bislang gesehen haben. Alle Pflanzen sind liebevoll illustriert und sämtliche Zutaten für das Wellness-Labor daheim, können bei Buly 1803 online bestellt werden.

Es gibt nicht Neues unter der Sonne

Das Wissen um die Heilkraft von Pflanzen existiert seit Jahrtausenden. Nicht selten werden bei den Pflanzen daher auch Hildegard von Bingen oder im Falle der Rosen aus den alten Schriften des früheren Persiens zitiert.

Wir werden mit Sicherheit nicht alle Anwendungen ausprobieren. Uns wurde jedoch beim Lesen an vielen Stellen nochmals bewusst, welche Schätze die Natur bereithält, um auf natürlichem Wege Schönheit und Wohlbefinden zu unterstützen.

Und wenn nur ein oder zwei Dinge in das Alltagsrepertoire aufgenommen werden, ist das schon ein großer, positiver Schritt.

Beim Lesen wird bewusst, was uns fehlt oder selten geworden ist. Wann haben Sie zuletzt die strahlend blauen Kornblumen in einem Feld oder am Feldrand gesehen?

 

 

Der Kalligraph von Buly 1803 personalisiert das Buch

Unseren Atlas of Natural Beauty haben wir im Buly 1803 Geschäft in Paris mit unserem Namen GloriousMe personalisieren lassen.

Sie können die Personalisierung des Buches oder Initialen für viele andere Geschenke, wie beispielsweise Kämme, auch online bestellen.

Buly 1803 ist ein herausragendes Beispiel für den stationären Handel als Teil von Kultur.

Und wenn das Reisen wieder ohne den Blick auf die Inzidenzen möglich wird, werden Sie vielleicht die Geschäfte von Buly 1803 in Städten wie Osaka oder Paris auf Ihre Besichtigungsliste setzen wollen oder in Florenz bei der Officina Profumo-Farmaceutica di Santa Maria Novella vorbeisehen.

Aus alten Apotheken in Klöstern oder den Innenstädten von Metropolen sind eben Verkaufsräume und Museen geworden.

#Werbung #UnabhängeGMEmpfehlung #BecauseWeLoveIt

Fotocollagen © GloriousMe

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