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GENUSS BEGINNT IM KOPF

GENUSS BEGINNT IM KOPF

Genuss im Alltag ist wichtig - oft gelingt es uns nicht zu genießen. GloriousMe gibt Tipps, wie der Genuss im Alltag gelingt.

 

So genießen Sie Ihr Leben
täglich ein Stück mehr

 

Ein phantastisches Sushi-Menü, eine atemberaubende Oper, der beste Tisch im Restaurant mit Meerblick — es könnte ein Genuss sein, um den Sie jeder beneidet. Aber in Ihrem Kopf zucken die Gedankenblitze und lassen Sie nicht zur Ruhe kommen. Genuss braucht einen freien Kopf.

So gelingt es, zu genießen.

Genuss hat eine wichtige Voraussetzung: Wir müssen im Hier und Jetzt sein, um zu genießen. Gelingt uns das, kommt es nicht darauf an, ob vor uns ein Hummersalat in einem Drei-Sterne-Restaurant auf dem Teller liegt oder eine frische Scheibe Brot mit Salzbutter und Schnittlauch. Beides kann den perfekten Genuss bedeuten, beides kann an uns vorüberziehen, ohne dass wir es richtig wahrgenommen haben.

Genuss ist jedoch für unseren Körper und unsere Seele gut. So gelingt es, mehr und intensiver zu genießen:

1 TÄGLICHER GENUSS

So schön die Vorfreude auf eine Reise, das Wochenende oder ein schönes Fest ist. Auch diese herausragenden Dinge können wir nur genießen, wenn es uns gelingt, im Alltag bewusst zu genießen. Sie sollten es sich wert sein, mehrmals am Tag nur an sich zu denken und bewusst zu genießen. Die Wärme einer Tasse Tee in der Hand zu spüren, seinen Duft und Geschmack aufzunehmen. Einen Windhauch oder Regentropfen auf dem Gesicht zu spüren. Ein Bild intensiv zu betrachten. Ein Stück Obst aufmerksam zu essen.

Das setzt voraus, für wenige Minuten kein Multitasking zu betreiben, sondern sich ganz auf eine Sache zu konzentrieren und sie bewusst zu genießen.

2 LOSLASSEN UND SEIN LASSEN

Das berühmte Kopfkino hat meist ein Drehbuch: Menschen, die uns verletzt haben, Menschen, die uns übervorteilt haben, Menschen, von denen wir uns ungerecht behandelt fühlen. Immer und immer wieder tauchen sie in unseren Gedanken auf und halten uns davon ab, die schönen Dinge des Lebens zu genießen.

Hier hilft nur eins: Loslassen, in dem wir die anderen Menschen sein lassen. Es gelingt nie, einen Menschen zu ändern. Das heißt, wir haben die Wahl, ihn so zu akzeptieren, indem wir unsere Vorstellungen einfach loslassen oder wir entscheiden uns, dass der Mensch, der uns nicht gut tut, keinen Platz mehr in unserem Leben hat. Das kann in unterschiedlichen Stufen passieren, indem wir innerlich dafür sorgen, dass uns Dinge nicht mehr nahe gehen, oder uns entscheiden, neue Wege zu gehen, auf denen wir Menschen, die uns nicht guttun, nicht mehr begegnen.

3 ABWECHSLUNG

Routine ist gefährlich. Je mehr wir auf eingefahrenen Wegen vorangehen, desto tiefer wird unsere Spur und umso weniger gelingt es uns, nach rechts und links zu blicken. Nur wenn wir Spontanität und unerwartete Dinge zulassen, gelingt es uns, mehr zu genießen.

Das Leben besteht oft aus völlig unerwarteten Dingen, aus Chaos und Überraschungen. Die spontane Reaktion darauf ist in den meisten Fällen eine negative Reaktion, denn so haben wir uns das nicht vorgestellt. Offen und interessiert zu bleiben, in der Erwartung, dass etwas Gutes und Besseres daraus entsteht, gibt uns die Freiheit im Kopf, neue Situationen zu genießen.

4 GENUSSBILANZ AM ABEND

Siehe auch
Ein Mantra hilft, die wichtigsten Ziele im Leben zu erreichen.

Gönnen Sie sich jeden Abend eine Genussbilanz, bevor Sie in den Schlaf sinken. Was hat Ihnen im Laufe des Tages besonderen Genuss bereitet. In welchen Momenten waren Sie ganz bei sich und haben intensiv das genossen, was Sie gerade getan haben oder haben es genossen, nichts zu tun?

Gerade Perfektionisten neigen dazu, sich zu viele Dinge aufzulasten und dabei das Leben vorbeigehen zu lassen. Die Genussbilanz am Abend ist eine gute Disziplin, nachzuspüren, ob dies ein Tag mit Genuss war, oder ob es ein Tag war, an dem der Genuss an letzter Stelle stand.

5 AUSREICHEND SCHLAF

Ausreichend Schlaf ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, genießen zu können. Zu wenig Schlaf bedeutet für den Körper einen enormen Stress. Oftmals gelingt es uns, trotzdem noch zu funktionieren und ein enormes Tagespensum hinter uns zu bringen.

Wenn Sie diese Tage jedoch in der Rückschau betrachten, werden Sie merken, dass von Genuss an diesen Tagen keine Spur zu finden war. Ohne ausreichenden Schlaf gelingt es uns nicht, Genuss zu erleben.

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