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WINTER UND LANGWEILIGES SALATDRESSING ADIEU!

WINTER UND LANGWEILIGES SALATDRESSING ADIEU!

 

 

Keine Lust mehr auf Grau und klassische Vinaigrette

Am 20. März ist Frühlingsanfang. Es wird Zeit. Wir trösten uns bis dahin mit Abwechslung beim Dressing des Salates.

Sehnsucht nach Salat

Der Blick in die Gemüseabteilung ist im Moment ein wenig trostlos. Salate aus dem Treibhaus, Tomaten, die vermutlich so blass schmecken wie sie aussehen. Die Märzsonne ist an manchen Tagen schon verführerisch, täuscht jedoch darüber hinweg, dass es noch einige Tage und Wochen bis zum tatsächlichen Frühling sind.

Und auch dann, wird es noch dauern, bis der Salat frisch vom Feld und die Tomaten in der Sonne gereift sind. Zugegeben, ein Luxusproblem, dem jedoch leicht abzuhelfen ist.

 

Nichts gegen die klassische Vinaigrette

Gegen die klassische französisch inspirierte Vinaigrette zum Salat ist nichts einzuwenden. Sie lässt sich schnell anrühren und die Zutaten sind immer in der Küche griffbereit:

Weißweinessig

Maldon Salz

Pfeffer

Dijon Senf

Honig

Olivenöl

Den Weißweinessig, das Maldon-Salz, Pfeffer, den Dijon-Senf und den Honig gut verrühren und dieser Emulsion das Olivenöl dazugeben. Das passt zu nahezu jedem Salat.

Gibt es aufgrund der Jahreszeit jedoch keinen wirklich geschmackvollen Blattsalat, kann eine Variation der Vinaigrette Abwechslung zu dem Bringen, was als Salat in dieser Zeit des Jahres möglich ist.

Die leichteste Variation

Die einfachste Variation: In die klassische Vinaigrette etwas saure Sahne (Schmand) und Creme fraiche einrühren. Beides ist ähnlich, unterscheidet sich jedoch meist im Fettgehalt und der Konsistenz, so dass eine Mischung meist die perfekte Konsistenz ergibt.

Der Geschmack lässt sich durch die Zugabe von frischen Kräutern weiter variieren: Fein geschnittener Schnittlauch und oder Dill geben zusätzliches Aroma und führen dazu, dass der letzte Rest der Vinaigrette garantiert mit einem Stück Brot genossen wird und kein Tropfen übrig bleibt.

Auf Äpfel und Kohlrabi ist Verlass

Frischer, junger Kohlrabi ist ein Genuss und bringt beim Salat Abwechslung. In feine Ringe oder Stifte geschnitten, profitiert er von einer Vinaigrette, die statt Weißweinessig auf Apfelessig und Apfelsaft setzt.

Apfelessig (Bio macht hier geschmacklich einen großen Unterschied)

Apfelsaft

Maldon Salz

Weißer Pfeffer

Honig

Apfel

Naturzitrone

Pinienkerne

Apfelsaft mit Maldon-Salz, frisch gemörsertem weißen Pfeffer, Honig und Apfelsaft verrühren und das Olivenöl hinzugeben.

Kohlrabischeiben oder -stifte mit der Apfelvinaigrette vermengen, hauchdünne Apfelscheiben, die mit dem Saft der Zitrone beträufelt sind, um das Braunwerden zu vermeiden auf dem Teller anrichten und mit kurz in der Pfanne gerösteten Pinienkernen bestreuen.

Dazu passt hervorragend ein schöner Gorgonzola Käse und frisches Baguette. Sind die Pinienkerne nicht erhältlich oder preislich scheinbar am Goldpreis orientiert, lassen sich auch gut gehobelte Haselnüsse in der Pfanne kurz erwärmen und verwenden.

 

Ein Teller wie ein Garten

Auch der Garten strahlt noch nicht wirklich. Damit es strahlende Gesichter rund um den Tisch gibt, haben wir ein Rezept unserer Freunde von Effilee ausprobiert: Königlicher Gemüsesalat.

Interessant daran fanden wir, dass die Gemüsestücke auf einer Creme aus weißen Bohnen angerichtet werden. Rein technisch kein Salatdressing, aber in der Beschreibung fanden sich alle Dinge die wir lieben: Weiße Bohnen, Parmesan, Olivenöl, Zitronensaft und Sardellenfilets. Mehr Umami geht nicht mehr und wir waren begeistert. Hier geht es zum Effilee-Rezept.

Damit lässt sich auch auf den Radiccio, für den man auf dem Markt letzte Woche einen Preis von EUR 16,- das Stück aufgerufen hatte, leicht verzichten und die Wartezeit zum Frühjahr bestens bestreiten.

Nicht nur zur Kirschblütensaison

Siehe auch
Frischer Knoblauch ist besonders köstlich.

Auch in unserem Herzenskind Japan wartet man auf den Frühling und auf das Blühen der Kirschbäume. Der Wetterbericht enthält dort wichtige Hinweise wo die Kirschblüten schon zu blühen begonnen haben.

Da darf ein japanisch inspiriertes Salatdressing nicht fehlen. Wir lieben diesen lauwarmen Salat aus Sojanudeln, denn er lässt sich im Homeoffice in kurzer Zeit anrichten, schmeckt gut und sättigt.

Soba Nudeln (Buchweizennudeln)

Frühlingszwiebeln

Koriander

Gerösteter Sesam

Sesam Öl

Neutrales Öle

Honig

Soja Sauce oder Tamara

Gefunden haben wir es in dem Blog einer jungen Japanerin, die in San Francisco lebt und ihren umfangreichen Blog (eher selbstbewusst amerikanisch als bescheiden japanisch): Just One Cookbook genannt hat.

Hier geht es zum Rezept des Soba Nudel Salat.

So sehen wir in den Regen hinaus, freuen uns über die Abwechslung beim Salatdressing und freuen uns auf den Frühling und träumen von Japan.

#Produktplatzierung #UnabhängigeEmpfehlung #BecauseWeLoveIt

Titelbild: Oil and balsamic vinegar © Mike Kemp, Alamy Stock Foto | Stils © GloriousMe.net

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