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RAUS AUS DER PAUSENROUTINE

RAUS AUS DER PAUSENROUTINE

Immer das gleiche Take away als Pausenroutine hilft weder Kreativität noch Ausdauer

 

Egal was,
nur nicht jeden Tag das Gleiche

 

Sieht Ihre Mittagspause jeden Tag erschreckend ähnlich aus? Die Routine in der Mittagspause scheint effizient und ist wohlvertraut, fördert jedoch nicht die so wichtige Kreativität und Ausdauer. Ein Bruch mit der täglichen Routine hilft, unseren Speicher an Ideen aufzuladen, um erfrischt und mit neuer Energie an den Arbeitsplatz zurückzukehren.

 

Im Homeoffice ist die Versuchung noch größer, anstatt einen Kollegen oder eine Freundin zum Mittagessen zu treffen, zur Mittagszeit kurz in den Kühlschrank zu sehen, sich schnell etwas zuzubereiten, um danach wieder am Laptop zu sitzen.

Nicht nur im März, einer der verheißungsvollsten Monate des Jahres. den Charles Dickens in seinem Roman Great Expectations wie folgt beschrieb, lohnt es sich, mittags nach draußen zu gehen:

„It was one of those March days

when the sun shines hot

and the wind blows cold:

When it is summer in the light,

and winter in the shade“

Was hält Sie ab gleich morgen, die übliche Routine zu brechen. Ziehen Sie zur Mittagspause die Laufschuhe an und starten Sie zu einem schnellen Spaziergang an frischer Luft. Wenn Sie Glück haben, ist ein Park, ein Flußufer oder eine kleine Grünfläche nicht weit entfernt.

Park statt Pizza

Der forsche Lauf an frischer Luft lässt Ihr Herz schneller pumpen, so dass mehr Blut und Sauerstoff in die Muskeln, aber auch in alle anderen Organe, wie beispielsweise das Gehirn gelangt. Die vermehrte Sauerstoffzufuhr im Gehirn, aber auch der Blick auf die Natur regt die Kreativität an  und hilft eine neue Perspektive auf die Themen einzunehmen, die vor uns liegen.

 Was immer danach auf Ihrer To do Liste für den Nachmittag steht, es wird wesentlich leichter von der Hand gehen. Gerade bei der aktuellen Nachrichtenlage hilft es, in der Mittagspause den Blick vom Bildschirm auf einen Baum zu lenken, um Kraft zu schöpfen.

Siehe auch

Sollten die Museen in Ihrer Stadt wieder geöffnet sein, ist eine Stippvisite dort, eine gute Idee. Auch wenn es nur eine halbe Stunde ist, in denen Sie Teile einer Ausstellung sehen – Sie können immer an einem Abend zum Late Night Viewing oder am Wochenende wiederkommen, um sich mit mehr Zeit in eine interessante Ausstellung zu vertiefen oder sie mit jemand anderem zu teilen. Ihr Gehirn wird Ihnen für diesen kreativen Input mit neuen, ungewöhnlichen Ideen danken.

Mozart statt Mozzarella

Wenn Sie die Möglichkeit haben, die Mittagspause zeitlich flexibel zu gestalten, braucht einer der zahlreichen Regenschauer nicht davon abzuhalten, Laufen zu gehen. Denn Laufen tut uns im Regen besonders gut — setzt allerdings Zeit für eine warme Dusche im Ansschluss voraus. Bei heftigem Märzregen und wenig Zeit, ist vielleicht der Rückzug mit Kopfhörern und klassischer Musik für eine Viertelstunde eine gute Idee. Anstatt einem Mozzarella-Sandwich ein Klavierkonzert von Mozart.

Die anerkannte medizinische Fachzeitschrift Lancet beschreibt die positiven Effekte von Musik in der Medizin und die weitergehenden Studien, die hierzu unternommen werden. Warum sollten wir die Effekte der Musik zur Reduzuierung von Stress und Förderung der Produktion von Calcium und Dopamin im Gehirn nicht für den Alltag nutzen?

Wenn Sie besorgt sind, dass Sie so die 10.000 Schritte, die Sie sich für den Tag vorgenommen haben, nicht schaffen und besorgt auf Ihren Schrittzähler sehen, bleibt immer noch der Abend für einen Abendlauf oder einen schnellen Spaziergang. Eigentlich ist es fast egal, was Sie tun, es sollte sich nur möglichst vom Vortrag unterscheiden. Wie lautet Ihr Plan für die morgigen MIttagspause?

 

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