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VENEDIG IM NOVEMBER

VENEDIG IM NOVEMBER

Reisen in der Nebensaison lohnt sich insbesondere bei einem Besuch von Venedig

REISEN IN DER NEBENSAISON

 
 
 

WER LANGE IM AUSLAND LEBTE, BEISPIELSWEISE IN EINEM LAND, DAS WENIGER DURCH JAHRESZEITEN ALS DEN BEGINN UND DAS ENDE DES MONSUNS GEPRÄGT IST, SCHÄTZT BEI SEINER RÜCKKEHR NACH EUROPA DIE JAHRESZEITEN UMSO MEHR: DIE ERSTE FRÜHLINGSSONNE, REIFE PFIRSICHE IM SOMMER, HERBSTNEBEL UND EIN OFFENER KAMIN, WÄHREND DRAUSSEN LEISE DER SCHNEE FÄLLT. BEIM REISEN MACHT ES JEDOCH OFT SINN, NICHT IN DER HAUPTSAISON AN EINEN ORT ZU REISEN, AN DEM ALLE SIND.

 

 

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Der Zauber von Venedig ist unzerstörbar. Unendliche Touristenströme, billiger Souvenir-Kitsch, meist in China produziert und überall feilgeboten, sechsstöckige Kreuzfahrtschiffe, denen erlaubt wird, sehr nahe der Stadt vor Anker zu gehen, um Massen von Kreuzfahrern möglichst nahe an den Markusplatz zu bringen und die Wege dorthin fast unpassierbar machen, lassen einen jedoch manchmal daran zweifeln.

Auch wenn es in Venedig in der Hauptsaison immer noch möglich ist, abseits der Massen auf den Touristenpfaden stille Ecken, gutes Essen und Müßiggang zu finden, ist die ideale Reisezeit der November.

Im November ist die Stadt keineswegs leer, aber die geringere Anzahl an Touristen lässt sich im kühlen Wetter weitaus besser zu ertragen. Die Palazzi wirken im Nebel vom Vaporetto aus nochmal so romantisch und man hat die Chance, die Stadt in einem ruhigeren Fahrwasser zu genießen.

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Palermo ist eine Reise wert. Kunst, Kultur und hervorragendes Essen von Morgens bis Abends.

Das Personal in den Hotels und Trattorien ist entspannter, die Kleidung eleganter und in den letzten Wochen der Biennale ist die Karawane des Kunstbetriebes längst weitergezogen und die ein oder andere Kunstinstallation müsste in der Tat repariert werden. Aber die Giardini und das Arsenale und die darin präsentierte Kunst sind immer noch phantastisch und das süße Eis am Zattere schmeckt in der milden Novembersonne nochmal so gut.

 

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