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EIN EHRENAMT LOHNT SICH IMMER

EIN EHRENAMT LOHNT SICH IMMER

Engagement als Herzensprojekt

Perikles meinte im 5. Jahrhundert „Wer an den Dingen der Stadt keinen Anteil nimmt, ist kein stiller sondern ein schlechter Bürger“

Ein wichtiger Teil des Lebens für viele

36,7 Prozent der Bevölkerung in Deutschland ab 14 Jahren übt ein Ehrenamt aus (Freiwilliges Engagement in Deutschland 2024, Bundeskanzleramt). Die Zahlen sind im Vergleich zum Vorjahr ein wenig zurückgegangen aber immer noch erstaunlich hoch.

Der größte Bereich, in dem sich Menschen engagieren ist mit 13 Prozent der Sportbereich. An zweiter Stelle steht die ehrenamtliche Tätigkeit für Menschen, die Unterstützung brauchen und an dritter Stelle rangiert der Bereich Kultur und Musik.

Ein Großteil der freiwillig Engagierten, die ein Ehrenamt ausüben und damit maximal eine Aufwandsentschädigung aber kein Honorar oder Lohn erhalten investiert 5 und mehr Stunden pro Woche in dieses Engagement. Die meisten davon über viele Jahre hinweg und viele üben mehrere Ehrenämter parallel aus.

Kein Wunder, dass der mit Abstand häufigste Grund warum ein Ehrenamt, das meist neben Schule und Beruf ausgeübt wird, niedergelegt wird, die Tatsache ist, dass es zeitlich nicht mehr möglich ist.

Engagement tut gut

Die Wahl des Ehrenamtes ist immer freiwillig und so kann jeder sich das Feld einer Tätigkeit aussuchen, dass ihm oder ihr ein Herzensanliegen ist. Sei es, dass Ihnen der Erhalt kultureller Denkmäler wichtig ist oder Freude daran haben, Kindern oder Erwachsenen vorzulesen. Es gibt nahezu kein Gebiet, in dem freiwilliges Engagement nicht willkommen ist.

Bei GloriousMe sind dies über Jahrzehnte hinweg ehrenamtliche Tätigkeiten für das Fotografie Forum Frankfurt, den Frankfurter Patronatsverein sowie die Dresden Frankfurt Dance Company. Themen, die uns brennend interessieren und es uns viel Freude bereitet, sie weiterzuentwickeln.

Ehre hinter den Kulissen

Das freiwillige Engagement hat viele Vorteile: Im Vergleich zum Beruf kann man selbst bestimmen, wieviel Zeit man darin investiert und mit welchen Menschen man in einem Verein, im Vorstand, im Beirat oder im Kuratorium zusammenarbeitet. 

Gleichzeitig erhält man durch die ehrenamtliche Tätigkeit Einblicke hinter die Kulissen, die mit Geld nicht zu bezahlen sind. 

Diesen Anreiz nutzt man beispielsweise in Schottland, mit einem Programm, das insbesondere junge Menschen ansprechen möchte, sich freiwillig zu engagieren: Wer sich im Alter von 16 – 26 Jahren in freiwilligen Projekten engagiert, kann mit einem Programm Punkte sammeln, die das Reisen mit öffentlichen Verkehrsmittel günstiger machen und an Verlosungen teilnehmen, um Spitzensportler oder Künstler kennenzulernen.

Umsteigen jederzeit möglich

Siehe auch

Wer kennt im Beruf nicht die Situation, dass man die Zähne zusammenbeißen muss, weil der oder die neue Vorgesetzte keine Ahnung oder Führungsqualitäten besitzen oder man für eine grandiose Idee keinen Rückhalt und damit auch kein Budget erhällt. Da wird die monatliche Überweisung auch für die Engagiertesten plötzlich (und hoffentlich nur vorübergehend) als Schmerzensgeld empfunden. Ein Arbeitgeberwechsel ist jedoch in vielen Fällen aus den unterschiedlichsten Gründen nicht so leicht möglich.

Daher leiden viele Organisationen unter einer nicht zu unterschätzenden Anzahl von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die innerlich eigentlich schon längst gekündigt haben.

Nicht so im Ehrenamt. Hier ist ein French Exit nicht notwendig, denn der Ausstieg ist, abgesehen von Wahlperioden, jederzeit möglich.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, sich zu engagieren. Hat man Pech gehabt und ist beim Ehrenamt auf mangelnde Wertschätzung oder andere Engagierte getroffen, mit denen sich nicht gut Kirschen essen lässt, warten bereits an der nächsten Ecke spannende Aufgaben, für die sich ein Engagement lohnt.

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Titelfotografie Frankfurt am Main © GloriousMe 2026

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