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PALAIS NIZAM – EIN INDISCHES MÄRCHEN

PALAIS NIZAM – EIN INDISCHES MÄRCHEN

Mit einem Duft aus Wien nach Indien 

 

Thronprinz Franz Ferdinand in Indien: Nach einem langen Tag mit Elefantenritt und Jagd, Entspannung suchend mit Drinks, guten Gesprächen und Tabak in den kühlen Arkaden des Chowmahalla Palastes

Es war einmal

Die Beschreibung des Parfums Palais Nizam klingt wie ein Märchen. So soll es sein, denn es lässt die Fantasie in ferne Länder wandern und verbindet den modernen Duft des Parfums mit einer schönen Geschichte.

Jeder Griff zum Flakon wird so zu einem Ausflug nach Indien.

Nicht alles an der Geschichte des Parfums ist erfunden. Die tatsächliche Historie klingt märchenhafter als so manches Märchen.

Mit Juwelen zum märchenhaften Reichtum

Das Geschlecht der Nizams waren die Herrscher des einstigen Königreichs von Hyderabad. Das immense Vermögen rührte aus den Golconda-Minen, in denen Diamanten geschürft wurden, die zeitweilig den Weltmarkt beherrschten.

Auch einer der berühmtesten Diamanten, der Koh-i-Noor, stammt aus Golconda.

Der 7. Nizzam, Osman Ali Kahn, Asaf Jah VII, gehörte in seiner Zeit zu den reichsten Menschen der Welt. Sein Königsthron stand im Chowmahalla Palace im heutigen Hyderabad.

Während traditionelle Märchen oft vom armen Bauernburschen handeln, der durch Glück oder Zauberkraft zu Reichtum gelangt, hat diese Geschichte einen anderen Verlauf.

Das märchenhafte Vermögen der Nizams hat sich durch Verschwendung und jahrzehntelange Erbstreitigkeiten der 2740 Kläger (vermeintliche oder echte Familienangehörige) auf den Status normaler „High Net Worth Individuals“ reduziert.

Das Drama der royalen indischen Familie, inklusive diverser Morddrohungen, lässt jede andere Familienauseinandersetzung verblassen.

Juwelen im Wert von Englischen Pfund 43 Millionen (konservativ geschätzt, aus Sicht der Familie Englische Pfund 230 Millionen wert) wurden als Ausgleich für Steuerzahlungen akzeptiert und liegen heute im Tresor des indischen Staates.

Wer die Schönheit indischer Juwelen kennt, kann nachvollziehen, dass es weithin bedauert wird, dass diese Pretiosen nicht in der Öffentlichkeit zu sehen sind.

Weitere Englische Pfund 80 Millionen liegen auf einem Konto der NatWest Bank und seit Jahrzehnten gibt es juristische Auseinandersetzungen darüber, wer letztlich den Zugriff auf dieses Geld erhält.

Vom Palast in das kleine Zimmer

Der letzte Abkomme des Herrschergeschlechtes lebt vergleichsweise bescheiden in einer Wohnung in Istanbul. Seiner Mutter, der türkischen Prinzessin Esra, gelang es mit Hilfe eines unerschrockenen, exzellenten indischen Anwaltes, der sowohl in London als auch in Delhi praktiziert, den Familienstreit zu ordnen.

Der energischen Prinzessin ist es auch zu verdanken, dass der völlig heruntergekommene Palast von Chowmahalla mit Hilfe des indischen Staates und einer Hotelgesellschaft von namhaften Experten restauriert und renoviert wurde.

Der Märchenpalast des einstigen Herrschers, der bis zu 14.000 Bedienstete beschäftigte (allein zwei davon waren für das Rösten der Walnüsse im Chowmahalla Palast zuständig) ist heute ein Luxushotel.

Gesamtarchitektonisch ist der Palast bis heute bemerkenswert. Sieht man sich die Zimmer des Hotels an, ist der Anspruch im Vergleich zu den ehemaligen royalen Suiten vergleichsweise bescheiden geworden.

Franz Ferdinand auf Tour

Der Thronfolger Österreich-Ungarns, Erzherzog Franz Ferdinand, der 1914 mit seiner Gemahlin in Sarajewo ermordet wurde, wir erinnern uns an den Beginn des 1. Weltkrieges, hatte tatsächlich eine zweijährige Weltreise auf der SMS Kaiserin Elisabeth unternommen und besuchte dabei auch Indien.

Seine Biographen meinen, diese Reise, die er in einem Tagebuch festhielt, wäre für Franz Ferdinand ein Erlebnis das seinen auf die Thronfolge militaristisch geschulten engen Geist aufgeschlossen hat für Neues: Förderalismus im Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn.

Der moderne Geist im Parfum-Flakon

Die spannende Kombination von Asien und Europa, Alt und Neu, Tradition und Frische, steckt in dem Parfum Palais Nizam, das Wiener Blut kreiert hat.

 

Die Liste der Duftkomponenten:

Safran-Stempel – Trockenpflaumen – Brandy-Geist – Bergamotte – Altes Leder – Dhavanam (eine in Indien beheimatete  Pflanze) –  Zistrose – Sandelholz

Siehe auch
Fünf Lippenstift-Farben sollte jede Frau besitzen.

liest sich bereits wie eine kleine, verheißungsvolle Bibliothek.

Wir finden das Parfum Palais Nizam sehr gelungen, da es komplex komponiert ist, einen interessanten floral-würzigen Charakter hat, festlich duftet, dabei aber elegant und unaufdringlich ist.

Entwickelt wurde das Parfum vom Österreichischen Creative Director Alexander Lauber. Palais Nizam wird über sein Unternehmen Wiener Blut vertrieben, in dessem Onlineshop wir gerne Stammkunden sind, denn die Prozesse funktionieren perfekt.

Im stationären Handel sind Palais Nizam und andere Düfte aus dem Hause Wiener Blut selten anzutreffen.

Sollten Sie Ihr Weg demnächst nach Zürich führen: Das Spitzenhaus ist einer der wenigen Parfümerien, bei denen die Düfte von Wiener Blut vertreten sind. Dort können Sie die Duftkompositionen ausprobieren.

Beim Duft darf es lieber ein schönes Märchen statt Realität sein

In der Ausstellung: LONDON:PORT CITY gibt es einen Raum, in dem eine Duftkünstlerin die Gerüche nachgestellt hat, die man in früheren Jahrhunderten im Hafen Londons erleben konnte: Das Meer, die Öfen, der Fischmarkt, das Trocknen der schweren, nasser Arbeitskleidung, die damaligen hygienischen Verhältnisse.

Der Mix dieser Komponenten, mit Verlaub, ist kein Vergnügen.

Freuen wir uns lieber über den idealisierten Duft der Reise von Franz Ferdinand nach Indien.

Düfte und Reisen sind eng verbunden und vielleicht erhalten Sie ein Kompliment von jemandem, der Reisen passioniert liebt, wenn Sie das Parfum Palais Nizam tragen.

Auch Chanel hat eine Parfum-Edition entwickelt, die auf der Idee von Reisen aufbaut: Orte, die Coco Chanel gerne besucht hat: Paris – Edinburgh. Paris – Deauville. Paris – Venedig.

Bon voyage wünscht GloriousMe.

 

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Fotografien Stils © GloriousMe | Historische Fotografie: Nizam von Hyderabad, Hommage an König George V und Königin Mary © Dinodia Photos, Alamy Stock Foto
 
 
 
 

 

 

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