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SPITZENKLASSE SPITZKOHL

SPITZENKLASSE SPITZKOHL

Spitzkohl hat gesundheitliche Spitzenwerte und ist für eine Detox Woche im November bestens geeignet. Mit fünf weiteren Tipps kommen Sie gut durch die Adventszeit.

 

Die smarte Vorbereitung auf die Vorweihnachtszeit

 

Denken Sie in der Adventszeit auch sorgenvoll an die vielen Attacken auf Ihr Gewicht? Um Sie herum wird bereits eifrig gebacken, was das Zeug hält? Q würde Ihnen als Geheimwaffe eine Spitzkohlwoche im November empfehlen. Wenn Sie dann noch die folgenden Tipps beachten, wird der Jahresendspurt unbeschwert.

 

Ein knisterndes Kaminfeuer, nette Gesellschaft, leckere Canapés oder selbstgebackene Plätzchen. Da genießt man gern den hervorragenden Rotwein oder die Perlage im Glas. Gegen Genuss ist nichts einzuwenden, Sie lesen schließlich gerade bei GloriousMe.

Aber in den Wochen vor dem Weihnachtsfest häufen sich die schönen Momente und wer will schon mit ein paar Kilos zu viel das Gefühl haben, man sähe dem Schneemann neben der Skipiste doch sehr ähnlich.

Der November ist  eine gute Zeit, eine grüne Woche mit Spitzkohl einzulegen und sich für den anstehenden Marathon der Festivitäten und Weihnachtsfeiern ein paar weitere Tipps zu merken.

Warum Spitzkohl? Spitzkohl weist mit seinen Vitaminen, Mineralien und sonstigen positiven Eigenschaften alle Kriterien von Superfood auf. Spitzkohl ist ein Spitzenreiter, was die Werte für Vitamin C, K und B6 anbelangt. Dazu liefert Spitzkohl dem Körper auch noch hohe Anteile an Magnesium, Kalium und Kupfer.

Die für den Körper und insbesondere für die Augen so wichtige Folsäure von grünem Blattgemüse bringt der Spitzkohl zusätzlich mit und macht ihn damit zu einem ernährungsphysiologischen Schwergewicht. Die niedrigen Kalorienwerte des Spitzkohls und der hohe Anteil an Ballaststoffen helfen wiederum beim morgendlichen Blick auf das Display der Waage.

FAKTEN UND FUN

Neben all seinen positiven Eigenschaften für den Körper hat Spitzkohl den großen Vorteil, dass er sich sehr schnell verarbeiten lässt — genau das Richtige, um nach einem langen Arbeitstag dem Körper etwas Gutes zu tun, ohne lange in der Küche zu stehen. Denn Zeit ist im Jahresendspurt besonders knapp. Zudem behält er bei richtiger Zubereitung seine attraktive hellgrüne Farbe.

Dünsten ist die schnellste Art, Spitzkohl zuzubereiten: Entfernen Sie die äußeren Blätter und den Strunk und schneiden Sie den Spitzkohl in dünne Streifen, etwa in Tagliatelle-Breite. Erwärmen Sie in einem Topf etwas Gemüse- oder Rinderbrühe. Sobald die Brühe leicht zu köcheln beginnt: Spitzkohl hinein, etwas Meersalz und Pfeffer, Temperatur auf niedrigste Stufe, Deckel drauf. Nach zwei bis drei Minuten ist der Spitzkohl fertig. Mit dieser Zubereitung lassen sich die Nährstoffe des Spitzkohls am besten erhalten.

Wollen Sie den Fun Faktor noch steigern, braten Sie parallel ein Thunfisch-Steak kurz von beiden Seiten an. Serviert auf dem Spitzkohl haben Sie in maximal zehn Minuten ein hervorragendes Essen, das die Spitzenwerte des Spitzkohls mit dem im Fisch enthaltenen Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren kombiniert.

GLORIOUSME FABULOUS DAYS

Mit dem Lifestyle Begriff Detox tun sich Wissenschaftler sehr schwer. Es gibt keine evidenzbasierte wissenschaftliche Studie zum Thema Detox.

Aber, unzählige wissenschaftliche Studien belegen den Wert einer gesunden Ernährung: Spitzkohl ist aufgrund seiner geringen Kalorienwerte und vielen positiven Eigenschaften für das Immun- und Verdauungssystem ein idealer Kandidat, dem Körper zu helfen, die natürlichen Körperprozesse anzukurbeln, sich zu regenerieren, den Heißhunger auf Zucker zu reduzieren und damit auch Augen und Haut wieder strahlen zu lassen. Also genau das, was wir brauchen, um uns auf die Adventszeit optimal vorzubereiten.

PROBIEREN SIE EINE WOCHE LANG ODER ZUMINDEST EINIGE TAGE LANG
DIE GLORIOUSME FABULOUS DAYS MIT FOLGENDEM SPEISEPLAN:

Als erstes am Morgen:
Ein halbes Glas lauwarmes Wasser mit Zitrone.

Zum Frühstück:
Eine Tasse heißer Brühe mit Spitzkohl.
Nutzen Sie das kommende Wochenende, einen großen Topf Brühe zu kochen.
Das Rezept für Knochenbrühe finden Sie hier: KNOCHENBRÜHE

Tagsüber:
Reis (möglichst pur)
Fisch (gedünstet oder gegrillt)
Gemüse (Spitzkohl oder jedes andere Gemüse ohne Sahne) oder
Salat (natürlich ohne Blue Cheese Dressing)

Snack Variante 1: Früchte (wenig)
Snack Variante 2: Nüsse (leider auch wenig)

Am Abend:
Dann wieder eine Tasse heißer Brühe.

DO’S AND DON’TS

Keinen oder nur sehr wenig Kaffee
(statt Cortado und Capuccino sollte ein kräftiger Espresso oder Ristretto in dieser Woche reichen – auch wenn es schwer fällt)

Kein Alkohol

Kein Zucker in Form von Kuchen, Müsli, Plätzchen …

Wasser, Wasser, Wasser – und/oder, falls Sie Wasser auch so langweilig finden:
Frischer Ingwer mit Zitrone und heißem Wasser aufgegossen, Zitronengrastee oder andere diverse Kräutertees.

DIE GLORIOUSME TIPPS FÜR DIE ADVENTSZEIT

1. Disziplin so lange es geht

Wenn einmal die Dämme gebrochen sind, wird es schwierig. So bald der Körper zuviel Zucker in Form von Keksen, Lebkuchen oder Gewürzwein erhalten hat, verlangt er nach mehr. Denken Sie daran, dass Sie am Ende der Adventszeit, die Sie diszipliniert durchgestanden haben, zu den Weihnachtstagen wesentlich unbeschwerter in Sahne, Stilton und Sake schwelgen können.

2. Professionelles Event Management

Der Profi kommt „gegessen“ zu einer adventlichen Feier. So können Sie lächelnd jedes Angebot an Finger Food ablehnen und sich darauf konzentrieren, die Feier zu nutzen, um mit möglichst vielen Leuten zu sprechen, alte Kontakte zu erfrischen und neue Kontakte zu schließen. Ihre Krawatte und Ihr Jacket ist keiner Gefahr von Senf oder tropfender süßsaurer Sauce ausgesetzt und Ihr Lippenstift bleibt bis zur Verabschiedung und natürlich auch für alle Fotos, die meist bei diesen Ereignissen angefertigt werden, perfekt.

Die kleinen Portionen des Fingerfoods haben es kalorienmäßig in sich und Sie verlieren sehr schnell den Überblick darüber, wie viel Sie eigentlich gegessen haben.

3. Inkognito

Heutzutage ist es gar kein Problem, nach einem nichtalkoholischen Getränk zu fragen. Oft versuchen Sie jedoch andere Gästen davon zu überzeugen, zum Jahresende alles etwas entspannter zu sehen. 

Siehe auch

Ein äußerst erfolgreicher Unternehmer, der sein Familienunternehmen zum Global Player ausgebaut hat und im zarten Alter von 91 Jahren immer noch mühelos Schillers Glocke und andere komplexe Versreihen auswendig zitiert, hat uns folgenden Tipp gegeben: Sprechen Sie bei einem festlichen Abendessen gleich zu Beginn mit dem Service und bitten sie ihn diskret, wann immer Weißwein gereicht wird, Ihnen ein Glas mit weißem Traubensaft zu servieren. Bei Rotwein steigen Sie auf einen dunklen Traubensaft um.

So können Sie Ihr Glas bei jedem Toast erheben und sich im Gespräch auf interessantere Themen konzentrieren, als die Frage zu beantworten, warum Sie bei einem so schönen Dinner keinen Alkohol trinken. Aber Vorsicht, Traubensaft enthält sehr viele Kalorien. Da er aber nicht ganz so gut schmeckt wie ein Riesling oder ein Barolo, fällt es nicht so schwer, wenig davon zu trinken.

4. Sport muss ein

Da Sie am Abend nüchtern geblieben sind, fällt es Ihnen (etwas) leichter am Morgen aufzustehen und Sport zu treiben. Ja, zugegeben, in diesen dunklen Monaten fällt es oft schwer. Aber nutzen Sie jede Gelegenheit, einen regnerischen Morgen, eine Mittagspause, einen Abend ohne Termin und ziehen Sie die Laufschuhe an, rollen Sie die Yoga-Matte aus oder setzen Sie sich aufs Rad.

Gerade jetzt ist der Sport ganz besonders wichtig, um am Jahresende nicht erschöpft, sondern glücklich über das Erreichte Weihnachten und den Jahreswechsel feiern zu können.

5. Glück in Form von Keksen

In Ihrem Freundeskreis gibt es sie ganz bestimmt: Liebe Menschen, die sich stundenlang in ihre Küche stellen und wahre Backwunder produzieren. Freuen Sie sich über diese Köstlichkeiten und verschenken Sie die Kekstüte ungeöffnet weiter.

Die ältere Dame im Stockwerk über Ihnen hat vielleicht nur noch einen kleinen Freundeskreis und ihr fällt das eigene Backen mittlerweile schwer. Mit einer kleinen Aufmerksamkeit, einer gemeinsamen Tasse Tee und den Plätzchen als Geschenk verbreiten Sie Glück und können sich selbst glücklich schätzen, auch im Dezember bei ihrer Kleidergröße zu bleiben.

Zugegeben, Geschenke schenkt man nicht weiter – hier sind wird jedoch der Meinung, einen anderen Menschen glücklich zu machen, wiegt schwerer.

Steht in geselliger Runde der Plätzchenteller vor Ihnen, sollten Sie nur einmal zugreifen und zwar ganz zum Schluss. (Den Zusammenhang zwischen Zucker, Insulin etc. kennen Sie ja, den brauchen wir Ihnen nicht mehr erläutern.) Genießen Sie das eine Plätzchen mit großem Bedacht und Genuss und fragen Sie, ob man Ihnen nicht ein paar Plätzchen einpacken kann. So freut sich der fleißige Backmeister und siehe vorab, Sie können am nächsten Tag Glück weiterverschenken.

FAZIT: SPITZKOHL IST HIP

Es fällt Ihnen sehr viel leichter, diese Tipps in den nächsten Wochen zu beachten, wenn Sie sich jetzt ein paar  Spitzkohl-Tage gönnen. Sie werden danach sehr viel weniger Heißhunger und Lust auf Süßes haben. Gleichzeitig liegen Sie im Trend. 

Slow Food hat den Spitzkohl von den Fildern bei Stuttgart bereits 2005 auf die Slowfood Arche-Liste der Lebensmittel genommen, die vom Aussterben bedroht sind. Runde Kohlköpfe lassen sich maschinell schlichtweg sehr viel einfacher zu Sauerkraut verarbeiten. Mit einer Spitzkohl Woche können Sie das Slow Food Motto „Essen, was man retten will“ unterstützen und gleichzeit etwas für Ihre Bella Figura tun.

In Asien hat das Fermentieren von Gemüse eine lange Tradition. Ein koreanisches Essen ohne Kimchi ist undenkbar. Westliche Wissenschaftler beschäftigen sich immer stärker mit der Gesundheitswirkung fermentierter Lebensmittel.

Das hippe Kalifornien fängt an, Sauerkraut zu entdecken. Spitzenköche in Europa sind von Fermentationsprozessen begeistert und wenn Sie genau hinsehen, werden Sie Spitzkohl sehr oft als kleine, strahlendgrüne Beilage auf so manchem starken Tellern entdecken. Bevor daher der letzte Spitzkohl von heimischen Feldern verschwindet, greifen Sie zu und freuen Sie sich dann unbändig auf das Weihnachtsfest.

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